Die Prien – ein Wildbach auf dem Weg in den Chiemsee  (Tafel 1)
Die Prien ist einer der längsten Wildbäche im bayerischen Alpenraum und nach der Tiroler Achen der zweitgrößte Zulauf des Chiemsees. Von ihrem Weg aus den Tiroler Alpen bis zur Mündung in der Schafwaschener Bucht bringt die Prien besonders bei Hochwasser und während der Schneeschmelze eine nicht unbedeutende Fracht aus Schlamm und Geröll mit.

Mensch und Natur – der Chiemsee im Gleichgewicht  (Tafel 2)
Im Bereich der Schafwaschener Bucht liegt eines der größten zusammenhängenden Röhrichtgebiete des Chiemsees. Die dichten Röhrichte und die Verlandungsflächen des Priendeltas sind Brutplatz, Raststation und Nahrungsplatz zahlreicher, teilweise seltener Wasservögel und Röhrichtbrüter. Man trifft dort auf Blesshühner, Stock- und Reiherenten und fast immer auch auf Schwarzhalstaucher, Kolbenenten, Lachmöwen, Schilfrohrsänger und Silberreiher.